Kapellen

Kapelle St. Josef

Die Kapelle wurde im Jahre 1982 von den Bewohnern des Ortsteiles Alber zu Ehren des Hl. Josef erbaut. Der gemauerte Rechteckbau hat ein weit überstehendes, flaches Satteldach und einen Dachreiter mit Glocke. Die Fassaden werden durch das Rundbogenportal und rundbogige Fenster gegliedert. Im Inneren befindet sich eine Figur des Hl. Josef und ein Glasgemälde Maria mit dem Kinde darstellend.

Kapelle Löffelau

Laut Inschrift auf einem Gemälde wurde die Kapelle 1697 von Kaspar Greber gestiftet. Dabei handelt es sich möglicherweise um einen Vorgängerbau der heutigen Kapelle, die als gemauerter Rechteckbau unter steilem, geknicktem Satteldach mit sechseckigem Glockendachreiter errichtet worden ist. Die Kapelle wird durch ein Rechteckportal, unter holzgeschindeltem Giebelfeld  und gerahmt von barocker Malerei, betreten. Der Betraum ist gewölbt, über dem Altar befindet sich eine Lourdesmadonna sowie Figuren der Heiligen Petrus und Paulus, an den Längswänden stellen sechs auf Holz gemalte Bilder den Leidensweg Christi dar.

Kapelle Mellenstock

Die gemauerte und weiß gekalkte Kapelle auf rechteckigem Grundriss mit hölzernem Vorzeichen und Apsis im 3/8-Schluss stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Sie hat ein steiles, holzgeschindeltes und geknicktes Satteldach mit blechverkleidetem, gewölbtem Dachreiter mit Glocke. Der Betraum hat eine leicht gewölbte, bretterverkleidete Decke und Sitzbänke an den Längswänden. Am Altar befin¬den sich Figuren der Muttergottes, zu ihren Füßen Jesus und verschiedene Heilige. An den Längswänden hängen Ölbilder der Heiligen Johannes und Bartholomäus, an der Rückwand sind Kreuzwegstationen in Form von Holzmedaillons.

Kapelle Bildbühel

Laut Wandbild wurde die Kapelle im 17. Jahrhundert auf Grund eines Gelübdes errichtet. Der gemauerte Rechteckbau unter weit vorkragendem Satteldach mit Dachreiter wurde 1982 gründlich renoviert und erhielt dabei eine kleine Glocke. Der Betraum mit offenem Dachstuhl enthält einen Altar aus dem Jahre 1749, das Altarbild zeigt die Rosenkranzmadonna und die Stifterfamilie. Der exponierte Standort der Kapelle lässt auch den Schluss  zu, dass für deren Gründung nicht nur ein Gelübde maßgebend war, sondern hier auch ein "besonderer Ort" zu vermuten ist, was durch radiästhetische Untersuchen zu klären wäre.

Kapelle Hinteregg

Die Kapelle ist ein gemauerter Rechteckbau aus dem 18. Jahrhundert unter holzgeschindeltem, geknicktem Satteldach mit sechseckigem Dachreiter. Ein genaues Errichtungsdatum ist nicht bekannt, auffällig sind formale Ähnlichkeiten mit der Kapelle in der Löffelau. Türe und Fenster sind holzgerahmt, renoviert und bezeichnet "1907". Die Decke des Betraumes ist holzverkleidet. Die wertvolle gotische Madonna aus dem 15. Jh., die früher den Altar schmückte, wird nun aus Sicherheitsgründen außerhalb der Kapelle verwahrt. Über dem Altartisch befinden sich Figuren des Hl. Andreas und Hl. Jakobus aus dem 16. Jh. sowie holzbemalte Kreuzwegstationen und
eine Engelsfigur aus der Zeit nach 1800. Das
Inventar dieser Kapelle besitzt in kunsthistorischer
Hinsicht einen außerordentlich hohen Wert.

Marienkapelle an der Alpgasse

Der Sage nach soll im 17. Jahrhundert die Kapelle von einem reuigen Bauern gestiftet worden sein. Der heutige gemauerte Rechteckbau unter Satteldach mit Rundbogenportal stammt aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Bau hat traufseitig kleine Rechteckfenster. Im schlichten Betraum befindet sich eine Madonnenfigur über dem Altartisch.